Einem Blockwohnhaus wird grundsätzlich eine sehr hohe Lebensdauer zugesprochen. Dieser Umstand ist sowohl auf die sehr massiven Außenwände eines Blockwohnhauses, als auch auf die Vielzahl an positiven Eigenschaften des Bauholzes zurückzuführen. Auch die beim Blockhausbau verwendeten Dämmverfahren und Imprägnierungsmaßnahmen wirken sich sehr positiv auf die Lebensdauer eines Blockhauses aus. Des Weiteren werden die Außenwände eines Blockwohnhauses grundsätzlich aus sehr genau zugesägten Holzbalken errichtet, welche der Feuchtigkeit im Idealfall keine Möglichkeit bieten, in das Innere der Wände einzudringen.

In den meisten Fällen wird einem Blockwohnhaus von den Sachverständigen daher eine Lebensdauer von ungefähr hundert Jahren zugesprochen, was der Lebensdauer eines Massivhauses aus Stein und Beton entspricht.

Auch in Bezug auf den Brandschutz weisen Blockwohnhäuser einen sehr hohen Standard auf.

Viele Laien nehmen fälschlicherweise an, dass ein Holzhaus bezüglich des Brandschutzes ein höheres Risiko darstellt, als ein Massivhaus aus Stein. Doch ist diese Annahme grundlegend falsch, da ein sauber erbautes Blockwohnhaus aufgrund der massiven Außenwände, den Flammen kaum eine Möglichkeit bietet, einen Branddurchschlag zu verursachen. Langzeittests haben ergeben, dass die massiven Wände eines Blockwohnhauses den Flammen bis zu 30 Minuten standhalten können, ohne dass es zu dem gefürchteten Branddurchschlag kommt. Des Weiteren werden für die Dämmung eines Blockwohnhauses in der Regel Materialien verwendet, die nur sehr schlecht brennen. Auch diese Dämmmaterialien schützen die Wände des Hauses sehr effektiv vor einem Branddurchschlag.