Bei der Herstellung der Fertigbausätze für Blockwohnhäuser greifen die Hersteller auf unterschiedliche Holzarten zurück. Grundsätzlich eignen sich sehr viele Holzarten für den Hausbau, jedoch werden hierfür zumeist Hölzer verwendet, die eine sehr hohe Faserdichte aufweisen.

Zumeist handelt es sich bei den Hölzern um Nadelgehölze, welche in dem Land des Herstellers wachsen und in der Nähe des Werks gewonnen werden können. Beispielsweise greifen die Bausatzhersteller für Holzhäuser in Skandinavien sehr gerne auf die einheimischen Nadelhölzer, wie Fichtenholz, zurück. In den USA wird für den Holzhausbau hingegen sehr gerne Douglasienholz verwendet.

Die Holzgewinnung erfolgt mit verschiedenen Spezialmaschinen.

Das Holz für den Blockhausbau wird in der Regel mithilfe hochmoderner Maschinen gewonnen, die die einzelnen Baustämme zumeist noch am Fällort von der Rinde und den Ästen befreien. Im Anschluss werden die Baumstämme mit speziellen Schwertransportern zur Weiterverarbeitung zum Werk des Fertigholzhausherstellers transportiert. Dort angekommen muss das Bauholz für einige Zeit zum Austrocknen eingelagert werden. Nach der Trockenphase werden aus den Baumstämmen mithilfe von computergesteuerten Spezialsägen die Holzbalken für den Blockhausbau ausgesägt. Viele Hersteller setzten diese Holzbalken nach dem Zusägen zum Imprägnieren für kurze Zeit sehr hohem Druck oder großer Hitze aus.

Holz zählt zu den nachwachsenden Rohstoffen und besitzt daher einen hohen ökologischen Wert.

Das Bauholz wird generell als nachwachsender Rohstoff bezeichnet und besitzt daher einen sehr hohen ökologischen Wert. Doch spielt hierbei auch der Transportweg eine große Rolle, da sich die ökologische Werthaftigkeit stark vermindert, wenn das Holz über sehr weite Distanzen transportiert werden muss.