Geschichte und Entwicklung von Blockhäusern
Der Blockhausbau greift auf eine sehr alte Geschichte zurück.

Als sich vor vielen Jahrhunderten die ersten frühzeitlichen Menschen häuslich niederließen, errichteten diese ihre Eigenheime aus massiven Baumstämmen, welche sie vorort durch das Fällen großer Bäume gewannen. Diese frühen Blockhäuser wurden in der Regel auf Stützpfählen errichtet, um den Boden der Häuser vor der Feuchtigkeit und der Kälte des Untergrunds zu schützen. Hieraus entstand der Begriff Pfahlbauten und mitunter finden sich derartige Eigenheime auch heute noch in verschiedenen Ländern Asiens und Afrikas. Diese Pfahlbauwerke werden heutzutage vor allem in Überschwemmungsgebieten errichtet, wie beispielsweise im Mekongdelta in Vietnam.
Aus den Pfahlbauten entwickelten sich im Laufe der Jahre die heutigen Blockwohnhäuser.
Der Blockhausbau wurde im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt und perfektioniert, woraus die heutige, sehr moderne Blockbauweise für diese Art Holzhäuser hervorging. Vor allem in Nordamerika, Kanada und Skandinavien erfreute sich der Holzhausbau aufgrund der sehr guten Verfügbarkeit des Baustoffs Holz ungemein hoher Beliebtheit. Das zum Bau benötigte Holz konnte in diesen Ländern von den ersten Siedlern zumeist vorort gewonnen und direkt verarbeitet werden.
Auch heute noch stellt der Holzhausbau in diesen Ländern eine sehr beliebte Bauart für Eigenheime dar. In den Ländern Skandinaviens, wie beispielsweise Schweden, Norwegen und Finnland, finden sich daher heutzutage sehr viele Hersteller für Blockhausfertigbausätze, welche bei der Herstellung der Bausätze für Blockwohnhäuser auf einen sehr reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen können. Hieraus resultiert eine ungemein hohe Qualität der in Skandinavien produzierten Holzhäuser.
